ÖkoFEN: Modulare Bauweise von Pelletkesseln

Das Unternehmen ÖkoFEN hat eine neue Methode vorgestellt, die Leistungsfähigkeit einer Pelletheizung einem sich ändernden Bedarf anzupassen. Bei der Dimensionierung einer Pelletheizung spielen neben der Wohnfläche auch die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen und die Qualität der Wärmedämmung des Gebäudes eine Rolle. Alle diese Parameter können sich auch nach dem Einbau der Heizung noch ändern. Wenn beispielsweise nach einer energetischen Gebäudesanierung der Heizbedarf dauerhaft niedriger ist, kann sich die vorhandene Pelletheizung als überdimensioniert erweisen. Das neue System von ÖkoFEN gestattet es, die Leistungsfähigkeit der Heizung dem geänderten Bedarf anzupassen.

Überdimensionierte Heizungen vergeuden Geld und Energie

Als Laie könnte man fragen: „Wo ist denn eigentlich das Problem? Reicht es nicht aus, die Heizung einfach ein wenig kleiner einzustellen, wie es jeder Mieter mit einer Fernheizung bei seinen Heizkörpern auch tut?“. Grundsätzlich ist das natürlich möglich. Genau so wir das Problem heute mangels Alternativen in der Praxis gelöst. Allerdings weist dieses Vorgehen unangenehme Nebenwirkungen auf. Eine Pelletheizung auf kleinere Stufe zu stellen bedeutet, dass der Brenner häufiger ein- und ausgeschaltet wird. Dies ist in zweifacher Hinsicht nachteilig. Erstens verschleißt die Anlage deutlich schneller. Zweitens weist die Heizung einen niedrigeren Wirkungsgrad auf, wenn sie dauerhaft bei niedrigeren Temperaturen betrieben wird. Deswegen ist eine überdimensionierte Heizung nicht nur in der Anschaffung zu teuer, sondern auch im laufenden Betrieb.

Der modulare Heizkessel als Lösung

Die Lösung, die ÖkoFEN für dieses Problem entwickelt hat, besticht durch ihre Einfachheit. Die Pelletheizung ist über einen Wärmetauscher mit dem Wärmespeicher verbunden, aus dem die Heizung ihre Energie bezieht. Dieser Wärmetauscher besteht im Wesentlichen aus einem Bündel von Wasserrohren, die durch den Heizkessel verlaufen. Das durch diese Rohre fließende Wasser wird im Heizkessel erhitzt und transportiert diese Wärme anschließend zum Wärmespeicher. ÖkoFEN hat diese Rohre einfach mit Verschlussklappen versehen, die sich bei Bedarf schnell montieren beziehungsweise entfernen lassen. Nach Angaben des Herstellers dauert dies nur etwa eine halbe Stunde. Auf diese Weise kann der maximale Energiefluss zwischen Kessel und Speicher dem Bedarf angepasst werden. Natürlich sind der Flexibilität Grenzen gesetzt, die Größe des Wärmetauschers muss stets in einem vernünftigen Verhältnis zur Leistung des Kessels stehen, weil ansonsten die erzeugte Wärme überhaupt nicht mehr abtransportiert werden könnte. Aktuell bietet ÖkoFEN drei Modelle an, deren Leistung auf diese Weise in den Grenzen von 12 bis 20 Kilowatt, 25 bis 32 Kilowatt und 36 bis 56 Kilowatt eingestellt werden kann.

Bildquelle: ÖkoFEN

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