Preisentwicklung: Pellets im Vergleich zu Gas und Öl

Die Entwicklung der Pelletpreise im vergangenen Jahr, im Vergleich zu denen von Gas und Öl, bleiben günstig. Das liegt zum einen daran, dass Pellets als heimische Energieträger nicht den Schwankungen des internationalen Marktes unterliegen. Und zum anderen an der zuverlässigen Verfügbarkeit des Rohstoffs Holz, aus dessen Abfällen Holzpellets hergestellt werden. Zum Ende des Jahres ziehen die Pelletpreise saisonbedingt leicht an. Die Preise für Pellets gestalten sich insgesamt transparent und nachvollziehbarer als bei fossilen Brennstoffen.

Der Pelletpreis kennt keine Berg- und Talfahrt

Zumindest nicht in dem Maße, wie er sich beim Heizöl abzeichnet. Während vor allem der Ölpreis sehr nervöse Sprünge über das gesamte Jahr verzeichnet, verläuft der Gaspreis schon fast linear und unterliegt keinen nennenswerten Schwankungen. Der Pelletpreis erfährt sein übliches sommerliches tief und zieht gegen Winter, zur Heizsaison, wieder etwas an. Der leicht erhöhte Anstieg der Pelletpreise in diesem Winter, wurde zusätzlich zur Heizsaison von einer geringfügigen Rohstoffverknappung verstärkt. Es wurde weniger Holz geschlagen, was auch zu weniger Holzabfall, dem Grundstoff von Pellets, führt.

Der Index des Deutschen Energieholz und Pelletverbands e. V. (DEPV) zur Heizkostenentwicklung in Deutschland macht den Preisunterschied deutlich. Zur tiefsten Heizsaison im Dezember, kostete eine Kilowattstunde (kWh) Wärme demnach:

  • mit Öl:               8,24 Cent
  • mit Gas:             6,81 Cent
  • mit Pellets:         5,23 Cent

Trotz des saisonüblichen Hochstandes der Pelletpreise ein günstiger Energieträger.

Pellets bieten Heizöl gegenüber einen großen Preisvorteil

Teuer, teurer, Heizöl! Könnte es fast schon heißen. Pellets sind im Durchschnitt etwa 43 Prozent günstiger, als der fossile Energieträger. Der größte Preisvorteil der kleinen Presslinge gegenüber Heizöl, zeichnete sich im vergangenen Jahr, im August, ab. Ganze 48 Prozent betrug zu diesem Zeitpunkt der preisliche Vorteil.

Erfahrene Verbraucher nutzen saisonbedingte Schwankungen

Große Preisschwankungen kennt der Pelletmarkt also nicht, die größten preislichen Schwankungen vollziehen sich auf dem Pelletmarkt saisonbegründet. In Sommermonaten und während der Heizperiode. Erfahrene Verbraucher nutzen das sommerliche Preistief und bevorraten sich für den Winter. Gute Qualität für einen reibungslosen Heizungsbetrieb gewährleistet dabei das Gütesiegel ENplus. Das Qualitätszertifikat steht für den sachgemäßen Umgang bei:

  • Herstellung
  • Lagerung
  • Handel

Der Bundesverband der Pelletbranche empfiehlt daher beim Kauf: Auf das ENplus-Siegel zu achten.

Ein Blick auf den Jahresdurchschnitt der vergangenen Jahre, 2002 bis 2012, befürwortet das sommerliche Bevorraten. Der durchschnittliche Pelletpreis erreicht während der Monate Mai, Juni und Juli seinen jährlichen Tiefststand.

Heizen mit Pellets ist ökologisch und ökonomisch günstig

Im Vergleich zu fossilen Heizstoffen bieten Pellets eine günstige Möglichkeit, Wärmeenergie zu gewinnen. Pellets gehören zur Gruppe der regenerativen Energiequellen, weil Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Und während sich Gas, Heizöl und Haushaltsenergien seit dem Jahr 2000 etwa verdoppelt haben, stieg der Preis für Holzpellets nicht mal um ein Drittel. Die prozentuale Steigerung auf Basis des Jahres-Durchschnittspreises von 2003 zu dem von 2011 beträgt 30,2 Prozent. Pelletheizungen bieten sich außerdem gut für die Kombination mit weiteren ökologischen Heizsystemen an, wie etwa Solarthermie.