Neue DEPI-Förderfibel zur staatlichen Pelletheizung Förderung

Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) informiert in der aktuellen Version der DEPI-Förderfibel kompakt über die Möglichkeiten der staatlichen Förderung einer Pelletheizung. Festgeschrieben sind die Fördermöglichkeiten im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, hinzu kommen einige Programme der KfW-Bank. Die Förderfibel kann kostenlos beim DEPI heruntergeladen werden.

Förderfähige Pelletskessel

Gefördert werden Pelletheizungen mit einer Leistung zwischen fünf und 100 Kilowatt. Ausnahmen gelten für Neubauten, bei denen die Nutzung regenerativer Energien zur Heizung des Gebäudes gesetzlich vorgeschrieben ist. Daneben muss die Pelletheizung einige Minimalanforderungen hinsichtlich ihrer Effizienz und ihrer Emissionen erfüllen, die in der DEPI-Förderfibel detailliert aufgelistet sind. Problematisch sind diese zusätzlichen Bedingungen nicht, jede heute gekaufte Pelletheizung sollte sie erfüllen. Nachgewiesen wird die Einhaltung dieser Bedingungen durch eine entsprechende Erklärung des Fachbetriebs, die gemeinsam mit dem Förderantrag eingereicht werden muss.

Die Höhe der Förderung

Die Basisförderung eines Pelletkessels beläuft sich auf 36 Euro pro Kilowatt, mindestens aber auf 2.400 Euro. Wird zugleich auch der Pufferspeicher erneuert, erhöht sich die Mindestförderung auf 2.900 Euro. Deutlich höher fällt die Förderung aus, wenn der Einbau der Pelletheizung mit anderen umweltfreundlichen Maßnahmen kombiniert wird. Ein Aufschlag von 50 Prozent auf die Basisförderung wird beispielsweise gewährt, wenn die Pelletheizung in einem Gebäude mit hoher Energieeffizienz installiert wird. Neben diesem Effizienzbonus existiert auch ein Kombinationsbonus, der dann gewährt wird, wenn die Pelletheizung mit einer Solarthermieanlage kombiniert wird. Dies ist übrigens die einzige Möglichkeit, auch für eine Solarthermieanlage ohne Heizunterstützung zumindest auf indirektem Weg eine Förderung zu erhalten. Daneben ist eine weitere Förderung durch den Innovationsbonus möglich. Ziel dieses Bonus ist es, besonders innovative Techniken zu fördern. Es liegt daher in der Natur der Sache, dass die Liste der auf diese Weise geförderten Technologien ständig angepasst werden muss. Förderfähig sind beispielsweise Technologien, die eine besonders hohe Effizienz oder besonders niedrige Emissionen ermöglichen. Die Verwendung solcher Spitzentechnologie ist auch für Neubauten nicht vorgeschrieben, weswegen diese Förderung ausnahmsweise auch hier gewährt wird.

Eine klare Empfehlung für die Förderfibel

Die Fördermöglichkeiten für Pelletheizungen sind vielfältig, sowohl die KfW-Bank als auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten zahlreiche Programme an, die an unterschiedliche Voraussetzungen geknüpft sind. Darüber hinaus bestehen einige Möglichkeiten, Investitionen in Pelletheizungen steuerlich geltend zu machen. Den Autoren der Fibel gelingt es, dem Leser schnell eine Übersicht über alle relevanten Fördermöglichkeiten zu vermitteln, wobei auch eine Übersicht über die Programme der einzelnen Bundesländer gegeben wird.

Bildquelle: DEPI, Berlin

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