Neuheit: 1. Pelletheizung die Wärme und Strom erzeugt ist in Betrieb

Die 1. Pelletheizung, die ihre Besitzer mit Wärme und Strom versorgt, ist in Österreich ans Netz gegangen. Die Produktneuheit stammt aus dem Hause ÖkoFEN. Das österreichische Unternehmen ist bereits bekannt für seine Pionierarbeit, entwickelte 1997 die erste vollautomatische Pelletheizung. Nun folgt die nächste Neuheit: der Pellematic Smart_e. Die Produktentwicklung wurde im März 2012 erstmals auf der Energiesparmesse im österreichischen Wels als Pelletheizung der Zukunft präsentiert.

Mit Wärme Strom erzeugen

Das Mikro-KWK-System besteht aus einer Pelletheizung und einem Stirlingmotor zur Stromerzeugung. Mittels Wärme wird hier der Motor angetrieben und Strom erzeugt. Der Hersteller selbst bezeichnet die stromerzeugende Pelletheizung als:

  • Effizient – anfallende Wärme bei der Stromerzeugung wird genutzt, das erhöht den Wirkungsgrad
  • Sparsam – gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung reduziert den Energieverbrauch um mehr als ein Drittel 
  • Nachhaltig – die Nutzung von Biomasse als Energieträger ist ökologisch und nachhaltig

Der stolze Besitzer des 1. Pellematic Smart_e  ist  gerne energieunabhängig:

Meine Photovoltaikanlage läuft im Winter natürlich nicht wirtschaftlich. Daher kam mir die Neuentwicklung von Ökofen gerade recht.

Damit kommt der dezentralen Stormversogung ein weiteres Plus zu. Denn auch im Winter, zur dunkleren Jahreszeit, kann mit der stromerzeugenden Pelletheizung durch Wärme Strom erzeugt werden.

Etwa die Hälfte des Energieverbrauchs für ein Einfamilienhaus kann mit der Neuheit erzeugt werden, was circa 14 Kilowatt Wärme und einem Kilowatt Strom entspricht. Überschüssiger Strom kann ins Netz eingespeist werden.

Das Produkt gilt als ausgereift und soll in Zukunft in Serien gehen.

CO2-neutrale und günstige Energieerzeugung

Die Kraft-Wärme-Kopplung, die gleichzeitige Gewinnung von Strom und Wärme also, steht meist in Verbindung mit Energieträgern, wie Öl oder Gas. Pellets stellen eine umweltfreundliche Möglichkeit der Energiegewinnung dar, gelten als CO2-neutral und sind auch preislich günstiger als fossile Energieträger. Zudem bieten Pellets eine gute Versorgungsicherheit. Holz, aus dessen Produktionsresten die kleinen Presslinge bestehen, ist als heimischer Rohstoff gut verfügbar. Pellets unterliegen auch keinen so großen Preisschwankungen, wie beispielsweise Heizöl. Die Schwankungen des internationalen Marktes lassen den Preis von heimischen Holzpellets völlig kalt.

Eine Pelletheizung macht unabhängiger

Vor allem in Kombination mit weiteren Systemen, die regenerative Energiequellen nutzen, wie etwa Photovoltaik und Solarthermie, wird die Energieautarkie möglich. Der Staat unterstützt derartige Maßnahmen mit breiten Förderangeboten, so dass sich solche Investitionen noch schneller lohnen.
Bildquelle: Fa. ÖkoFEN