Pelletspreise

Die Preise für die Holzpellets bestimmen letztlich die jährlichen Betriebskosten der Pelletheizung. Die Pelletspreise liegen seit Jahren deutlich unter den Kosten für fossile Brennstoffe wie Heizöl und Erdgas.

Aktuelle Pelletspreise

Preisentwicklung für Holzpellets, Heizöl und Erdgas

Quelle: C.A.R.M.E.N. e.V.

Das C.A.R.M.E.N. bietet eine Übersicht über den aktuellen Stand und die bisherige Entwicklung der Pelletspreise. In den genannten Pelletspreisen sind der Transport (im Umkreis von 50 km), die Mehrwertsteuer und andere Nebenkosten enthalten. Zum besseren Vergleich sind die Durchschnittspreise für Heizöl und Erdgas mit auf der Grafik abgebildet. Auf der Website des C.A.R.M.E.N. sind weitere Abbildungen nach den Jahren, Bundesländern sowie der Liefermenge zu finden.

Faktoren für die Entwicklung der Pelletspreise

Der Rohstoffpreis ist bei Holzpellets entscheidend für den Endpreis. Der Rohstoffpreis macht rund 40 Prozent des Endpreises aus. Die restlichen 60 Prozent setzen sich zu gleichen Teilen aus den Kosten für die Herstellung und die Logistik zusammen. Darüber hinaus hängen die Pelletspreise deutlich von der Region ab, in der sie gekauft werden. Im Allgemeinen sind die Pellets in Süddeutschland billiger als im Norden oder Osten Deutschlands. Das liegt vor allem daran, dass Pelletheizungen hier weiter verbreitet sind und dementsprechend mehr Anbieter konkurrieren. Neben der Region werden die Pelletspreise entscheidend von der Bestellmenge bestimmt. Pellets als Sackware, etwa aus dem Baumarkt, sind deutlich teurer als größere Mengen, die als Schüttgut per Tankwagen angeliefert werden. Die Pelletspreise sind jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen. In den letzten Jahren zeichneten sich vor allem die Sommermonate von Mai bis August durch niedrigere Pelletspreise aus. Manche Anbieter werben sogar mit „Sommerpreisen“.