Pelletsbestellung

Im Durchschnitt benötigt man für ein Einfamilienhaus, in dem eine Pelletheizung für die Wärme sorgt, in einem Jahr circa drei bis fünf Tonnen Holzpellets. Bei einem Pelletofen ist es natürlich weniger, aber auch hier können schnell zwei Tonnen zusammenkommen. Bei der Pelletsbestellung kann man zwischen verschiedenen Gebinden wählen.

Pellets in SackwareSackware

Pellets werden unter anderem als Sackware verkauft. Die Pellets werden dann in Kunststoffsäcken zu je 15 kg abgepackt. Auf einer Palette befinden sich je nach Hersteller zwischen 50 und 70 Säcke. Das ergibt ein Gewicht von immerhin 750 bis rund 1000 Kilogramm. Meist wird die Sackware nach der Pelletsbestellung auf Einwegpaletten bis an die Bordsteinkante geliefert. Sackware ist praktisch in der Handhabung und für Pelletöfen gut geeignet, allerdings auch deutlich teurer als lose Ware.

Bigbags

Bei den sogenannten Bigbags werden die Pellets in großen Säcken mit einem Gewicht von 800 Kilogramm bis zu einer Tonne verpackt. Bigbags werden nach der Pelletsbestellung per Lkw ebenfalls auf Einwegpaletten angeliefert und gegebenenfalls auch in die Garage oder einen anderen Lagerort transportiert. Der Kunststoffsack schützt die Pellets vor Feuchtigkeit. Pellets in Bigbags sind preiswerter als Sackware aber teurer als lose Ware.

Pelletslieferung über einen Tankwagen

Quelle: H. Raab CC BY-SA 3.0

Tankwagen

Wer genügend Platz hat und gleichzeitig einen hohen Verbrauch, für den bietet sich bei der Pelletsbestellung die „lose Ware“ an. Dabei werden die Pellets im Tankwagen angeliefert und ins Pelletlager eingeblasen. Dabei sollte die Entfernung zwischen Lkw und Lager nicht zu groß sein, um die Qualität der Pellets nicht zu mindern. Lose Pellets sind deutlich preiswerter als abgepackte Ware.

Einkaufsgemeinschaften bilden

Da Pellets preiswerter werden, je mehr man bestellt, lohnt es sich, zusammen mit Nachbarn eine Pelletsbestellung abzuwickeln. Bei einer solchen Einkaufsgemeinschaft profitieren die Beteiligten von den günstigeren Preisen für große Mengen. Ist dies nicht möglich, sollten bei der Pelletsbestellung immer möglichst große Mengen bestellt werden. Dies gilt auch für Pellets als Sackware oder in Bigbags: Je mehr Paletten bestellt werden, umso niedriger ist der Einzelpreis. Viele Anbieter liefern bei loser Ware erst ab einer Menge von drei Tonnen. Bei der Pelletsbestellung sollte man zudem immer nachfragen, ob die Lieferkosten im Endpreis enthalten sind. Normalerweise ist dies der Fall. Allerdings gilt oft eine Beschränkung der Entfernung. Bei größeren Entfernungen werden auch schon einmal Lieferkosten fällig.