Wasserführende Pelletöfen

Wasserführende Pelletöfen werden nicht nur als Raumheizung, sondern gleichzeitig zur Warmwassererwärmung des Brauchwassers genutzt. Sie schaffen also eine angenehme Wärme, z.B. im Wohnzimmer, und bieten nebenbei noch die Möglichkeit kostengünstig das Wasser zu erwärmen.

Funktionsweise

Wasserführende Pelletöfen verfügen über eine Wassertasche, die über Rohrleitungen an den Wasserkreislauf im Haus angeschlossen sind. Dabei werden zwischen 60 bis 80 Prozent der Leistung zur Erwärmung des Wassers genutzt. Die restliche Leistung wird an die Raumluft abgegeben. Indem man bei fast allen Modellen verschiedene Programme einstellen kann, lassen sich Tages- oder Wochenprogramme einstellen.

Beschickung

Bei einfachen Pelletöfen werden die Pellets per Hand in den Vorratsbehälter gefüllt und gelangen dann automatisch in den Brennraum. Bei halb- oder vollautomatischen Modellen ist es auch möglich den Monats oder Jahresbedarf aus dem Lagerraum in den Pelletofen zu befördern. Die Zündung erfolgt automatisch. Je nach eingestellten Programm, gewünschter Raum- und Wassertemperatur, wird die richtige Menge Holzpellets der Verbrennung zugeführt. Wasserführende Pelletöfen verfügen über eine Lambdasonde, eine integrierte Pumpe und ein Überdruckventil. Die Lambdasonde ist ein Sensor, der für eine optimale Verbrennung sorgt, so dass man den Aschebehälter nur selten leeren muss. Die Pumpe sorgt dafür, dass das Warmwasser in den Hauskreislauf gelangt und das Überdruckventil sorgt für Sicherheit.

Vorteile und Förderung

Wasserführende Pelletöfen verbinden die Vorteile eines Kaminofens mit der umweltfreundlichen Pelletheizung, zudem sind sie ausgesprochen einfach zu bedienen, teilweise können sie sogar per Fernbedienung eingeschaltet werden. Ein unbestreitbarer Vorteil liegt in der Förderfähigkeit. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert wasserführende Pelletöfen im Leistungsbereich von fünf bis hundert Kilowatt mit mindestens 1.000 Euro bis zu 36 Euro pro kW Nennwärmeleistung.